Outdoor IP-Kamera Vergleich

Unser Outdoor IP-Kamera Vergleich listet die drei besten und preisgünstigsten Modelle auf, die es zur Zeit auf dem Markt gibt. Wir gehen auf die wichtigsten Merkmale einer Outdoor WLAN Kamera ein und zeigen Ihnen was Sie bei einem Test beachten sollten. Dazu gehören unter Anderem Wetterfestigkeit, Nachtsicht, Aufnahmequalität und Support.

 upCam Tornado HD PRO
Wansview NCM751GA
INSTAR IN-5905HD
Preis€ € €€ € € € €
Bildauflösung1080p1080p720p
Bildfrequenz30 fps30 fps25 fps
Weitwinkel100°65°90°
Benutzerfreundlichkeitsehr gutgutgut
AlarmtypenBewegungserkennungBewegungserkennungBewegungserkennung
Nachtmodus (Entfernung)25-30 mbis 30 m8-12 m
SpeicherartmicroSD, Cloud, FTPmicroSD, FTP, NVRmicroSD, Cloud, FTP
max. Speicher64GB
(8GB im Lieferumfang)
64GB
(8GB eingebaut)
32GB
(4GB eingebaut)
Sicherheit🔒 🔒 🔒 🔒 🔒 🔒 🔒 🔒 🔒 🔒 🔒 🔒 🔒
Supportdeutscher Support
per E-Mail, Telefon, Fernwartung
deutscher Support (mit Sprachschwäche)
per E-Mail
deutscher Support
per E-Mail & Telefon
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Wetterfestigkeit

Outdoor IP-Kameras werden, wie der Name vermuten lässt, im Außenbereich eingesetzt. Dort sind sie dem Wetter ausgesetzt und müssen daher stabil gebaut und wasserfest sein. Die meisten Outdoor IP-Kameras besitzen daher die IP-65 Schutzklasse („6“ steht für den kompletten Berührungsschutz und den Schutz gegen Eindringen von Staub. „5“ steht für die Wasserfestigkeit gegen Strahlwasser). Ein undichtes Gerät wird spätestens beim ersten Regen den Geist aufgeben.

Nachtsichtmodus

Die Infrarot Nachtsicht LEDs sollten stark genug sein, weit entfernte Lebewesen im Dunkeln gut zu beleuchten. Bei schwacher Ausleuchtung bringt auch die beste Kamera-Linse keine brauchbaren Überwachungsbilder. Hier unterscheiden sich die Überwachungskameras deutlich. Während einige Kameras (wie zum Beispiel die upCam Tornado HD PRO) eine Beleuchtungsentfernung von bis zu 30 Metern schaffen, schwächeln andere Kameras (z.B. INSTAR IN-5905HD preislich gleichauf) mit nur einigen Meter an Entfernung. Deswegen sollte man sich vor dem Kauf im Klaren sein, ob diese Funktion notwendig ist oder nicht. Falls ja, dann nur zu einer IP-Kamera mit hoher Reichweite greifen.

Weitwinkel

Bei Indoor IP-Kameras gibt einen eingebauten Motor, mit dem es möglich ist, die Kamera per App zu bewegen. Das ist bei Outdoor IP-Kameras leider nicht der Fall. Auf dem Markt gibt ausschließlich „unbewegliche“ Überwachungskameras für den Außenbereich. Umso mehr sollte man auf den Weitwinkel bzw. Betrachtungswinkel des Kamera-Sensors achten. Denn dieser gibt an, wie viel von der tatsächlichen Umgebung festgehalten werden kann. Je höher der Weitwinkel, desto größter ist der Aufnahmebereich.

Aufnahmequalität

Darüber hinaus gibt es die gleichen Kriterien wie bei IP-Kameras für den Innenbereich auch. Dazu zählen vor allem die Bildauflösung und Bildfrequenz. Die Bildauflösung der Outdoor WLAN Kameras beträgt entweder 1920×1080 Pixel (1080p) oder 1280×720 Pixel (720p). Manche Kameras lösen in 960p auf. Die Bildfrequenz bzw. Bildwiederholfrequenz gibt an wie viele Bilder pro Sekunde aufgenommen werden. Je höher sie ist, desto flüssiger wird das Aufnahmevideo.

Sicherheit

Ein weiteres Kriterium für eine gute Outdoor IP-Kamera ist die Sicherheit des Gerätes. Wie wir hier bereits berichtet haben, gibt es einige schwarze Schafe unter den Geräten. Sie weisen heikle Sicherheitslücken auf, durch die sensible Daten und Aufnahmevideos von Fremden ersichtlich werden. Dies war bei IP-Kameras von dem Discounter Aldi der Fall gewesen. Manche Geräte bieten sogar gar keine Sicherheitsmechanismen an, um den Zugang zur IP-Kamera von Unbefugten zu schützen. Deshalb ist es ratsam, die Überwachungskamera vorher auf Sicherheitslücken zu testen oder zumindest eine Internetrecherche in diese Richtung zu machen.

Support

Auch der Support bei Netzwerkkameras ist wichtig. Sollten einmal Probleme auftreten, wird ein guter und kompetenter Support benötigt. Bei Herstellern bzw. Anbietern aus Fernost ist der Kontakt generell schwerer als bei inländischen Anbietern. Sie bieten oftmals keinen Support in deutscher Sprache an oder können aufgrund unzureichender Sprachkenntnisse nur bedingt Hilfe leisten. Des Weiteren haben Geräte von ausländischen Händlern meist keine Garantie. Daher empfiehlt es sich, eine IP-Kamera von einem deutschen Händler mit ausreichendem Support zu kaufen.

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