Haustierüberwachung – So überwachen Sie Hund & Katze

Hundekamera
Den Hund per App überwachen

Wenn Sie auf der Arbeit sind und Ihre Katze oder Ihr Hund allein in der Wohnung bleiben muss, machen Sie sich andauernd Gedanken und fragen sich, ob es Ihrem Vierbeiner gut geht. Oder, wenn Sie mal kurz aus dem Haus gehen, haben Sie ständig Angst, dass Ihr tierischer Freund sich langweilt oder sogar etwas Blödes anstellt. Dann sind Sie mit einer Katzen- oder Hundekamera richtig beraten. Eine Überwachungskamera für Tiere ermöglicht es Ihnen, jederzeit via Computer, Tablet oder Smartphone einen Blick ins heimische Wohnzimmer zu werfen und auf diese Weise Ihre Katze oder Ihren Hund zu überwachen und Kontakt aufzunehmen.

So funktioniert die Kamera zur Haustierüberwachung

Sie benötigen nicht nur eine Kamera, um Ihre Katze oder Ihren Hund zu überwachen, sondern auch ein Smartphone oder ein Tablet mit einer passenden App. Die meisten aktuellen Kameras zur Haustierüberwachung sind IP-Kameras, die Sie nur mit dem heimischen WLAN-Netz verbinden müssen. Moderne Modelle sind dabei kinderleicht einzurichten: Sie benötigen lediglich das WLAN-Passwort, damit die Kamera sich mit dem Router des Heimnetzwerkes verbindet. Anschließend laden Sie sich noch die jeweilige App des Herstellers herunter und schon können Sie sich von überall aus im Büro anschauen, was Ihre Vierbeiner daheim für Unsinn anstellen. Die Katzen- oder Hundekamera eignet sich außerdem perfekt, wenn Sie länger in den Urlaub fahren, um Ihre eigenen vier Wände per Webcam Überwachung im Blick zu behalten.

Empfehlung: „Furbo“ – Die Haustierkamera mit integriertem Leckerli-Spender

Eine Hunde- und Katzenkamera, die wir sehr empfehlen können, ist der sogenannte „Furbo“. Es handelt sich hierbei um ein smartes Modell inklusive passender App. Die Kamera ermöglicht es Ihnen, Ihre Katze oder Ihren Hund von unterwegs aus zu sehen, mit Ihrem Tier zu sprechen und ihm sogar Leckerlis zuzuteilen – auch, wenn Sie gar nicht anwesend sind. So bleiben Sie mit Ihrem Vierbeiner in Kontakt, egal ob Sie nur auf Arbeit oder weit weg im Urlaub sind. Die Konfiguration dieser Kamera ist kinderleicht und in drei Schritten erledigt: Schließen Sie „Furbo“ via USB an den Strom an, laden Sie die App herunter und verbinden Sie die Kamera mit dem heimischen WLAN.

In den „Furbo“ können Sie bis zu 100 Lieblingsleckerlis Ihres Vierbeiners einfüllen und mithilfe der kostenlosen iOS- oder Android-App an Ihren Liebling verteilen. Selbst Fangspiele sind daher aus der Entfernung möglich. Die Kamera hat eine Auflösung von 1080 Pixeln und eine Nachtsichtfunktion. Letztere ist praktisch, wenn Sie Ihre Tiere auch in der Dämmerung oder Dunkelheit sehen möchten. Zudem verfügt die Kamera über eine 160-Grad-Weitwinkel-Ansicht, sodass Sie auch in kleineren Räumen immer alles im Blick haben. Die App sendet Push-Benachrichtigungen an Ihr Smartphone, sobald die Kamera Bellgeräusche vernimmt. Daraufhin können Sie Kontakt zu Ihrem Hund aufnehmen und mit ihm sprechen, damit er sich wieder beruhigt. Außerdem haben Sie mit der App die Möglichkeit, ein Foto oder ein Video aufzunehmen und die schönsten Momente mit Ihrer Familie oder den Freunden zu teilen.

Vorteile
– Leckerli-Spender
– Full-HD Auflösung
– speziell für Tiere hergestellt
Nachteile
– hohe Anschaffungskosten

Warum Sie Ihr Haustier überwachen sollten!

Wenn Sie Ihre Hunde oder Katzen berufsbedingt täglich länger alleine lassen, können Sie sich mit einer Hunde- oder Katzenkamera immer ein Bild darüber machen, wie die Situation zu Hause im Moment ist. Es kann ein beunruhigendes Gefühl sein, wenn Sie befürchten müssen, dass Ihre Vierbeiner die Wohnung auf den Kopf stellen oder die Nachbarn durch Lärm belästigen. Viele Hunde, aber auch einige Katzen kommen nicht gut mit dem Alleinsein zurecht. Sie verleihen ihrem Ärger und ihrer Einsamkeit Ausdruck, indem sie beispielsweise lautstark jaulen oder miauen. Das dauerhafte Heulen eines Tiers kann durchaus für Streit mit den Nachbarn sorgen. Ein Blick auf die Kameraüberwachung wird Sie entspannen, denn sobald Sie sehen, dass alles in Ordnung ist, können Sie sich auch wieder besser auf die Arbeit konzentrieren.

Dasselbe gilt natürlich auch, wenn Sie ein krankes Tier alleine in der Wohnung lassen müssen. Manchmal lässt sich das leider nicht vermeiden, denn die Arbeit geht vor. Eine Hundekamera mit Sprachfunktion ist dann besonders praktisch: Sie ermöglicht es Ihnen, gelegentlich ein paar beruhigende Worte an Ihren Vierbeiner weiterzugeben, damit er sich nicht so einsam fühlt und schneller wieder gesund wird. Außerdem können Sie im Ernstfall jemanden organisieren, der Ihr Tier zum Tierarzt fährt, wenn sich der Zustand doch verschlechtern sollte. Sehr praktisch sind auch moderne Kameras, die Sie bei Bewegungen automatisch alarmieren. Sollten Sie dann feststellen, dass Ihr tierischer Freund aufgeregt ist, können Sie ihn dank einer Hunde Kamera mit Sprachfunktion wieder beruhigen.

Welcher Kameratyp eignet sich?

Falls Sie sich eine Haustier Überwachungskamera kaufen möchten, gibt es ein paar Dinge, die Sie beachten sollten. Grundsätzlich werden folgende Arten von Überwachungskameras unterschieden:

  • Analoge Kameras
  • Netzwerk- und IP-Kameras
  • Funk- und WLAN-Kameras

Analoge Kameras sind unterdessen nicht mehr zeitgemäß, sodass sie bei der Auswahl keine Rolle mehr spielen. Die Entscheidung fällt also zwischen Funk- und WLAN-Kameras sowie Netzwerk- und IP-Kameras.

Um Ihren tierischen Freund zu überwachen, benötigen Sie in der Regel keine hochauflösenden Kameras. Sie wollen ja nur sehen, was die Tiere in Ihrer Abwesenheit anstellen. Deshalb ist es oft besser, mehrere Kameras mit einer niedrigeren Auflösung zu kaufen, damit Sie das ganze Haus oder die ganze Wohnung im Blick behalten können. Netzwerk- und IP-Kameras haben den Vorzug, dass sie sich mit dem Internet verbinden lassen. Das heißt, dass Sie Ihre Hunde oder Katzen auch unterwegs beobachten können. Eine Funk- oder WLAN-Kamera hingegen wird in das lokale WLAN oder Powerline eingebunden und zeichnet die Ereignisse des Tags auf, sodass Sie diese später anschauen können.

Darüber hinaus sollte eine Überwachungskamera für Tiere aus unserer Sicht noch weitere Aspekte erfüllen:

  • Leichte Handhabung
  • Günstiger Anschaffungspreis
  • Möglichkeit für lokale Videospeicherung
  • Je nach Bedarf Zusatzfunktionen wie Leckerli-Ausgabe oder Sprachfunktion

Es muss sicher keine teure Kamera mit HD-Auflösung sein, denn Sie möchten sich ja nur darüber informieren, ob Ihr Vierbeiner auch ohne Ihre Anwesenheit glücklich und zufrieden ist und danach gegebenenfalls Anpassungen vornehmen, um das Zuhause für den tierischen Mitbewohner gemütlicher zu gestalten.

Privatgebrauch – Darauf sollten Sie achten

Falls Sie eine Haustier Überwachungskamera anschaffen möchten, gibt es aber noch zwei Dinge, die Ihnen klar sein sollten. Zum einen sollten Sie wissen, dass getarnte Kameras in Privathaushalten verboten sind. Das ist insbesondere dann wichtig, wenn Sie Personal im Haus beschäftigen – wie beispielsweise eine Reinigungskraft oder ein Kindermädchen. Diesen Personen müssen Sie mitteilen, dass Sie eine Kamera im Haus haben. Das Tarnen von Überwachungskameras ist dabei verboten. Zum anderen dürfen Sie Nachbargrundstücke und Straßen nicht aufnehmen. Wenn Sie die Kamera also auch draußen anbringen wollen, um den Hund im Garten zu beobachten, denken Sie daran, dass die Kamera nicht die angrenzende Straße oder die Nachbargrundstücke filmt. Auch dies ist aus Datenschutzgründen nämlich nicht zulässig!

Sicherheitsvorkehrungen bei der Installation beachten

Zu guter Letzt gibt es noch ein paar Sicherheitsvorkehrungen, die Sie berücksichtigen sollten, wenn Sie eine Überwachungskamera für Tiere installieren. Obwohl Sie damit hauptsächlich Ihre Vierbeiner kontrollieren möchten, kann eine solche Kamera schnell zum Spion für Spanner und Hacker im Internet werden. Deshalb sollten Sie auf jeden Fall das voreingestellte Passwort ändern. Lesen Sie zudem die Beschreibung aufmerksam durch. Es gelingt Profis in wenigen Sekunden, in ein schlecht geschütztes Kamerasystem einzudringen und auf die Bilder der Kamera zuzugreifen.

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